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Beschreibung

Der Rehabilitations roboter „hirob“ ermöglicht eine einzigartige Bewegungstherapie zur Verbesserung der Rumpfkontrolle und -stabilität von Patienten mit neurologischen Defiziten.

„hirob“ ahmt die exakte Bewegung des Pferderückens in der Gangart Schritt nach und macht so die Durchführung der automatisierten Hippotherapie möglich.

Der Patient muss während der gesamten Therapie ständig aktiv auf die Bewegung des Roboters reagieren. Dadurch wird eine Stabilisierung des Rumpfes und Verbesserung des Gleichgewichts erreicht.

Medizinprodukt der Klasse IIa nach Richtlinie 93/42/EWG.

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Wirkung

Die Therapie mit „hirob“ bewirkt eine:
– erhöhte Rumpf- und Rückenmuskulatur Aktivität
– Verbesserung der selektiven Beckenbewegung
– Verbesserung der Beckenaufrichtung
– Verbesserung der Rumpfaufrichtung
– Verbesserung der Rumpfstabilität
– Verbesserung des statischen und dynamischen Gleichgewichts

Dies wird durch die dynamische, drei-dimensionale Bewegung des Roboters und die spezielle, einem Pferderücken ohne Sattel nachempfundenen Sitzform erreicht.

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Individualisierung
der Bewegung

In der Therapie werden ständig neue Reize gesetzt, und der Gewöhnung an ein einzelnes Bewegungsmuster aktiv entgegengewirkt. Dies kann zusätzlich vom Therapeuten, beispielsweise durch Zuwerfen eines Balles, nachgreifen eines Reifens oder Streckübungen mit Hilfe eines Therapiestabes, unterstützt werden.Individuelle Bewegungsmuster für unterschiedliche Krankheitsbilder oder Therapiephasen erhöhen die Effektivität der Therapie für den Patienten zusätzlich.

Je nach Krankheitsbild, Genesungszustand oder Tagesverfassung des Patienten kann die Intensität und Geschwindigkeit der Bewegung stufenlos angepasst werden.

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Pferderückenform

Der exakt dem Pferderücken nachempfundene Sitz unterstützt die Aufrichtung des Beckens und die damit verbundene Aufrichtung des Rumpfes.

Darüber hinaus werden durch die spezielle Sitzposition verkürzte Muskeln sanft gedehnt und die Beweglichkeit der Hüftgelenke erhöht.

Ein aufgerichteter Rumpf, die verbesserte Rumpfstabilität und Regulierung des Muskeltonus haben auch einen positiven Einfluss auf die Durchführung manueller Physio- und Ergotherapien. Übungen können zum Teil früher und auch effektiver durchgeführt werden.

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Klinische Studie

Um die Wirkung der Therapie mit „hirob“ zu evaluieren, wurde unter der Leitung von Primar ao. Univ.- Professor Dr. Leopold Saltuari und Dr. Andreas Mayr am LKH Hochziel eine klinische Studie durchgeführt. An der Studie nahmen zwölf Patienten mit neurologischen Defiziten nach einem Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Trauma teil.

Bei 11 von 12 Patienten zeigten sich signifikante Verbesserungen der Rumpfstabilität, erhöhte Aktivität der Rückenmuskulatur, Verbesserung der Becken- und Rumpfausrichtung sowie auch der selektiven Beckenbewegung.

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Therapie

Verglichen mit der konventionellen Hippotherapie ist die Therapie mit „hirob“ in der Durchführung wesentlich günstiger.

Sowohl während der Therapie, als auch für den Patiententransfer wird nur ein Therapeut benötigt. Zur Aufnahme des Patienten fährt der Roboter in die Transferposition, in der der Patient mühelos und sicher vom Rollstuhl gehoben und auf den Sitz des Roboters gedreht werden kann. Unterstützend beim Drehen des Patienten wirkt die im Gerät integrierte Drehplatte. Sowohl die Transfer- als auch die Therapiehöhe können individuell auf den Patienten eingestellt werden. Dies ermöglicht einen schonenden und schnellen Transfer auf und vom Roboter, sowie eine Therapie in idealer und dem Patienten angenehmer Höhe.

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Indikationen

Die Therapie mit „hirob“ ist grundsätzlich bei sämtlichen Pathologien, die einen instabilen Rumpf verursachen, sinnvoll. Die klinische Studie bestätigte die äußerst positive Wirkung bei Patienten mit neurologischen Defiziten, wie beispielsweise nach einem Schädel-Hirn-Trauma oder Schlaganfall. Sehr positive Resultate mit dieser Therapie konnten bisher auch bei Patienten mit Multipler Sklerose und Kindern mit Cerebral Parese erzielt werden.
Weitere mögliche Einsatzbereiche von „hirob“ sind Patienten mit Parkinson, Querschnittslähmung oder orthopädischen Erkrankungen. Klinische Studien, die eine Wirkung bei diesen Krankheitsbildern belegen, sind derzeit in Planung.

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Einsatzbreite

Ein Einsatz der Therapie mit „hirob“ ist nahezu über die gesamte Dauer der Rehabilitation möglich.

Mit der Therapie kann ab dem Zeitpunkt, ab dem der Patient keine künstliche Beatmung mehr benötigt, begonnen werden. Durch die stufenlose Regulierung der Therapiegeschwindigkeit und -intensität können bereits Patienten in der Frühphase der Rehabilitation therapiert werden.
Derzeit wird „hirob“ hauptsächlich bei Patienten in der stationären Rehabilitation, die einen stabilen Kreislauf aufweisen, eingesetzt.
Auch bei Patienten in der ambulanten Nachbehandlung können Verbesserungen durch eine regelmäßige Therapie mit „hirob“ bewirkt werden.

hirob